Verknüpfung von Raum und Emotionen: großes Potential

Apple plant anscheinend eine neue App Namens ‚Healthbook‘. Nach dem Online-Portal mobihealthnews soll sie unter anderem in der Lage sein, den Kalorienverbrauch, den Blutdruck, die Herzfrequenz und anscheinend auch den Blutzuckerspiegel zu messen. Dazu soll sie neben einem iPhone einen Pulsoximeter benötigen, ein Gerät, welches Blutwerte durch Hautkontakt und Lichtwellen bestimmen kann. Neben einer Tracking-Funktion, soll die App auch in der Lage sein, Anwender daran zu erinnern, ihre Medikamente einzunehmen.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch die EmoCityMap von geomer. Ein bequemes Sensorarmband misst permanent die Hautleitfähigkeit und den Puls des Trägers. Zusammen mit einem Smartphone, einer Software, die emotionale Zustände interpretiert, und einem Geoinformationssystem, das die genaue Position aufzeigt, kann der Bandträger seinen emotionalen Zustand auf einer Karte visualisieren. So kann die Anwendung dazu beitragen, dass Menschen mit Diabetes rechtzeitig auf ihren Insulinspiegel aufmerksam gemacht werden, denn vieles deutet darauf hin, dass ein Zusammenhang zwischen Emotion und Insulinspiegel besteht.

Darüber hinaus bietet die Verknüpfung zwischen Raum und Emotionen noch weitere Anwendungsmöglichkeiten, die auch in der Stadtplanung, im Marketing, im Tourismus oder in der Indoor-Lokalisierung und -Navigation Anwendung finden können.

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